
Der Nachwuchs des deutschen Bundesligafußballs demonstrierte beim 22. Mercedes-Benz Junior Cup im Sindelfinger Glaspalast seine Stärke: Die ersten vier Plätze des renommierten U19-Turniers gingen an die vier teilnehmenden deutschen Teams, die Plätze fünf bis acht an die internationale Konkurrenz. Am Ende hatte Mainz 05 die Nase vorn und gewann das Finale deutlich mit 3:1 gegen den Hamburger SV.
Mehr als 9.000 Zuschauer bildeten an beiden Tagen eine prächtige Kulisse und mit Mainz 05 gab es einen verdienten Turniersieger. Die Mainzer hatten während beider Tage in Sindelfingen nur eine Schwächephase, als sie in der Vorrunde Lechia Danzig mit 0:3 unterlagen. Ansonsten präsentierten sie sich in glänzender Verfassung und gewannen die Spiele auch meist relativ deutlich. Auch im Finale hatte der Hamburger SV, der mit seinem Trainer Otto Addo auch ein starkes Turnier spielte, eigentlich keine Chance. Das Spiel um Platz drei war eine Auflage des Vorjahresfinals, bei dem sich der VfB Stuttgart dieses Mal revanchierte. Die Stuttgarter besiegten den Titelverteidiger SC Freiburg mit 2:1.
Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, verantwortlich für Vertrieb und Marketing, zog ein positives Fazit: „Der Mercedes-Benz Junior Cup hat auch bei seiner 22. Auflage seine hohe Wertigkeit bewiesen. Schnelle und attraktive Spiele, Dynamik und Tempo, internationale Vergleiche auf hohem Niveau – das zeichnet dieses Turnier seit vielen Jahren aus.“ Auch Oliver Bierhoff, Schirmherr der Veranstaltung, war sehr angetan von Niveau und Qualität der Spiele: „Der Mercedes-Benz Junior Cup ist ein herausragendes Turnier und sucht in Europa seinesgleichen.“
Die ausländischen Turnierteilnehmer landeten ausnahmslos in der zweiten Hälfte der Platzierungen. Nach starkem Beginn bauten die Teams U19 USA, Celtic Glasgow, Lazio Rom und Lechia Danzig nach und nach ab und mussten dem ausgeglichenen Teilnehmerfeld und dem hohen Tempo Tribut zollen. Zum besten Spieler des Turniers wurde aber Jackson Irvine von Celtic Glasgow gekürt, zum besten Torhüter des Turniers Florian Stritzel vom Hamburger SV. Und das Schlusswort hatte Dr. Joachim Schmidt: „Wenn es den Junior Cup nicht seit 1991 geben würde – man müsste ihn erfinden.“
Mercedes-Benz Junior Cup:
Spiel um Platz 7: Celtic Glasgow – U19 USA 2:0
Spiel um Platz 5: Lechia Danzig - - Lazio Rom 1:0
Spiel um Platz drei: VfB Stuttgart – SC Freiburg 2:1
Finale: FSV Mainz 05 – Hamburger SV 3:1
Turnier der Auszubildenden:
Spiel um Platz 9: Werk Düsseldorf – Werk Berlin 3:2
Spiel um Platz 7: Werk Mannheim – Werk Hamburg 3:0
Spiel um Platz 5: EvoBus Neu-Ulm – Werk Rastatt 3: 1
Spiel um Platz drei: Werk Bremen – Werk Wörth 5:0
Finale: Werk Untertürkheim – Werk Sindelfingen 2:1